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Am 30. November stimmen die Stimmbürger über die Initiative "Stopp der Überbevölkerung – zur Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen" (kurz Ecopop-Initiative) ab. Von einer Annahme wäre auch der ICT-Sektor stark betroffen.

Seit mehreren Jahren setzen sich die ICT-Berufsverbände stark dafür ein, dem drohenden Fachkräftemangel mit passenden Massnahmen vorzubeugen. Entsprechend zählen seither zahlreiche neu geschaffene Lehrstellen, zusätzliche Ausbildungswege, Informatikschulen und umfassende Imagekampagnen zu den Erfolgen dieses Engagements. Primär sollen die benötigten Fachkräfte aus dem inländischen Potential gewonnen werden, daher auch der Einsatz auf Stufe von Aus- und Weiterbildungen für bisher ICT-fremde Menschen.

Der Informations- und Kommunikationssektor in der Schweiz hat Erfolg und wird auch in den kommenden Jahren weiter zulegen können. Dieser Erfolg basiert auf der Verfügbarkeit von gut ausgebildeten Fachkräften mit Schweizer Staatsbürgerschaft - jedoch auch zu einem Teil auf der Möglichkeit, ausländische Spezialisten bei Bedarf in der Schweiz beschäftigen zu können.

Wie wahrscheinlich alle Lehrbetriebe bereits selber erfahren haben, können nicht einfach beliebig viele zusätzliche Lehrstellen geschaffen und mit geeigneten Kandidatinnen und Kandidaten besetzt werden. Um zusätzliche, passende Bewerbungen zu erhalten, sind langfristige Anstrengungen bei der Imagepflege der ICT-Berufe notwendig - eine Aufgabe, die ICT Berufsbildung Schweiz, die kantonalen OdAs und weitere Partnerorganisationen mit verschiedenen Initiativen angehen. IT-dreamjobs (externe Seite), Faszination Technik (externe Seite), tunBern (externe Seite) oder das Projekt "Bildung und Technik" vom Kanton Bern (externe Seite) sind nur einige wenige Beispiele dazu.

Der Bedarf an Spezialisten ist aber heute schon höher als die verfügbaren Fachkräfte. Ein Teil dieses Bedarfs muss zwingend mit ausländischen Mitarbeitenden gedeckt werden können, wenn wir in der Schweiz weiterhin das Wachstum der ICT-Branche dank klugen Köpfen aufrecht erhalten wollen. Informatik-Dienstleistungen sind zum grössten Teil mobil und können von überall auf der Welt erbracht werden - so lange die richtigen Personen in produktiver Umgebung zusammenarbeiten können. Aus Sicht von ICT-Berufsbildung Bern wäre es ein Fehler, den heute benötigten Spezialisten in der Schweiz die Türe zuzuschlagen.

Weitere Informationen zum prognostizierten Bedarf an Fachkräften und deren mögliche Quellen finden Sie auch auf der Homepage von ICTswitzerland:

ECOPOP zieht der ICT den Stecker!